Gruppentreffen in Wiesbaden am 19. Oktober 2013 (Gipfel der Schüchternheit Reloaded)

Nach dem erfolgreichen „Gipfel der Schüchternheit“ im Juni 2013 in Karlsruhe lud am Samstag, dem 19. Oktober 2013, die Wiesbadener Gruppe zu einem Gruppentreffen ein. Aus nah und fern folgten etwa 35 SPler der Einladung. Die meisten kamen natürlich aus Wiesbaden bzw. Mainz, aber auch zahlreiche Darmstädter, Mannheimer und Karlsruher waren da. Außerdem fanden zwei Bonner, ein Freiburger, ein Kasseler und eine Offenburgerin den Weg nach Wiesbaden.

Bei bestem Herbstwetter trafen wir uns um 11.00 Uhr und gingen in die Yours Sportsbar, wo ein All-you-can-eat-Buffet auf uns wartete, das keine Wünsche offen ließ. Nachdem wir gegessen hatten, setzten wir uns zweimal um, sodass sich an den Tischen jeweils neue Zusammensetzungen bildeten und so das Kennenlernen erleichterten. Damit der Gesprächsstoff nicht ausging, lagen auf jedem Tisch Karten mit Smalltalkfragen. Als kleine Schwierigkeit durfte in den Gesprächen weder Ja noch Nein gesagt werden. Wer es trotzdem tat, musste ein Kärtchen, wovon jeder zu Beginn fünf bekam, an seinen Gesprächspartner abgeben. Jane aus Karlsruhe sammelte die meisten Kärtchen und gewann so „Das Buch für Schüchterne: Wege aus der Selbstblockade“.

Gegen 14.30 Uhr brachen wir auf, um mit einem Stadtbus in den Biebricher Schlosspark zu fahren. Dort bildeten wir Gruppen a 5 Personen und absolvierten unter den Augen einiger Schaulustiger einen Spieleparcours. Dabei ging es u. a. darum mittels mehreren etwa 1 m langen Rohren einen Ball zu befördern, sich mit verbundenen Augen navigieren zu lassen und mit aneinander gedrückten Rücken aufzustehen.

Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Stephanuszentrum, wo wir nach etwa 30 Minuten Busfahrt um 18.00 Uhr ankamen. Dort wurden erst einmal Pizzen bestellt und danach verteilten wir uns auf zwei Räume. Im einen Raum wurde darüber gesprochen, ob Selbsthilfeforen im Internet eine Konkurrenz für Selbsthilfegruppen seien und wie neuen Mitgliedern der Einstieg in Selbsthilfegruppen erleichtert werden könne. Im anderen Raum wurde sich eine Reportage über zurückhaltende Personen angesehen, über Resilienz gesprochen und Robert berichtete über die Übungsgruppe in Frankfurt. Ab 19.00 Uhr machten sich die Ersten auf den Nachhauseweg und die Verbliebenen ließen den Tag im lockeren Beisammensein langsam ausklingen.

Ein ganz großer Dank geht natürlich an Susanne und Robert, die den Tag hervorragend organisiert hatten.

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